| Jürgen Landt, in Demmin geboren, zwischenzeitlich aus der DDR nach Hamburg ausgebürgert, 1991 in Greifswald Fuß gefasst, lässt heute Abend in der Alten Bäckerei seine (Wort)Kunst mit Füßen treten. |
Eine andere Art seine Texte zu verlegen. Nämlich auf dem Fußboden. Regelrecht also: literarisches Fliesenlegen. Das meint weniger planquadratisches Wandbekacheln, als vielmehr im mosaikistischen Sinne das Wuseln mit Textfetzen von Kurzprosa, Lyrik, Romankapiteln über Type-Art’s bis hin zu Zeitschriften. Man kann heute abend Kunst treten, man könne sich aber auch “vor der Kunst krümmen und bücken, sie aufheben, betrachten, lesen, mitnehmen, woanders erneut beschmutzen, vernichten, recyceln oder einfach nur verrotten lassen, sie aufrecht als Mensch unter sich vorüberliegend oder nachwehend spüren.” Ganz ohne ihn darum zu treteln zu müssen, verliest Landt im Verlauf des Abends in einigen Kurzrezitationen eine Auswahl eigener Werke. Mittwoch, 28. Oktober, 20.00 Uhr |


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