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Letztes Jahr hob das “kosmische Kometenkombinat” sich selbst und seine Silvestersause aus der Taufe. Durch Weltallweiten wankend wurde ins neue Jahr geschlittert. Dieses Jahr wird mit Nebelhorn und Nonchalance die zweite Runde eingeläutet.
Nun, zehn Jahre nach der sich dann doch nicht eingelöst habenden Milleniumspanik, brechen wir mit knisternder Verheißung wie eine butterbrettgroße Tafel Schokolade ein neues Jahrzehnt an. Das kosmonautische Kometenkombinat taucht ab und lädt ein zum transdekadischen Tentakelspektakel. In einer bubbly-bobbly Unterwasserkulisse wird ins Zwanzig-Zehn geschwommen.
Kulinarisch wird Vegetarisches aus tiefsten Tiefen kometenkombinatorischem Einfallsreichtums serviert. Stündlich grüßt nebelhornhupend die Spontanschnapsbar.
Von den Mecklenburger Seenplatten schallen auf 2einhalb Floors Indierock, Cosmic Discotunes, Ska, Soul, Rocksteady, Electro & House, serviert von 6 Schallplattenunterhalterinnen. Davor geben die Hanselunken ein live dargebotenes Stelldichein.
Zum Null-Uhr-Jahreswechsel gibts Knallereigetöse vom Kleinen Rabauken und dem Strahlemann mit Sektsause vor dem IKUWO.
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Was gibt es erquickenderes als frühnachmittägliche Blockbuster-Wiederholungen an verregneten Wochenenden? Nun, da Charlie und seine Schokoladenfabrik gewerbeblockt sind, soll hier ein Veranstaltungshinweis für den heutigen Abend publik gemacht werden. Heute Abend präsentieren der Filmclub Casablanca und Zonic einen Abend voll Infotainment – würden wir es nennen, wären wir Privatsenderwissenschaftsjournalisten und trügen drollig alliterative Namen wie Hendrik Hey oder Aiman Abdallah. |
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Ab 21 Uhr präsentiert der Filmclub Casablanca aus der Reihe “Winter Adé – Filmische Vorboten der Wende” den kasachischen Kultfilm “IGLA / Die Nadel” von Raschid Nugmanow (UdSSR 1988, 35 mm, 82 Min., OmU). Darsteller sind unter anderem Wiktor Zoi, Sänger der Band KINO, Marina Smirnowa und Pjotr Mamonow. |
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Der Eintritt für die Filmvorführung beträgt 3,50, ermäßigt 3 Euro. Danach, ab 23 Uhr lädt Zonic zu Afro Funk, Karibik-Sounds, Latin Grooves & back to African Electronics ein. Eine musikalische Rundreise auf den Spuren afrikanisch geprägter Klänge, quasi entlang der Sklaven-Wege, die den Beat Afrikas kollateral in die Welt trugen, der sich vor Ort bastardisierte, ob nun zu Blues, Jazz, Voodoo-Rhythmik oder Calypso, und als solcher – sozusagen re-importiert – auf die Entwicklungen zeitgenössischer Musik Afrikas wirkte. Zu hören ist vom treibenden Afro-Funk Nigerias, dem Wüstenblues aus Mali oder den kickenden Electrobeats des angolanischem Kuduro über Jamaikas Reggae, in all seinen Spielarten, Calypso und Soca von Trinidad –Tobago oder kubanischer Tanzmusik bis zu Reggaeton oder Cumbia in Südamerika ein bunter internationalistischer Soundreigen, der mit Dokumentarfilmen bebildert wird und vor allem eins ist: ungemein tanzbar!!! Die DJs: muffin (Weimar), Mr.Pharmacist (Damm), selekta pehle (HGW/Leipzig) Der Eintritt für dieses Spektakel beläuft sich auf 5 Euro. Der Kombi-Eintritt für Film & Party ist 7,50, bzw. 7 Euro ermäßigt. Mit den Einnahmen der Party wird der Aufbau eines Kultur- und Bildungszentrums im Westen Ugandas unterstützt. Mehr Informationen dazu gibt es unter: www.rukararwe.com. Eine ausführliche Projektbeschreibung gibt es in diesem blog. mit besten Grüßen Willy Wonka ..ähm.. klein stadt GROSS. |
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