Heute abend ab 20 Uhr walzert sich Martin Hiller in der NORD-Ausgabe der Zonic Radio Show durch musikalische Horizontfreiheiten und schickt selektierte Sounds von Hinz bis Kunz in den Äther.

Unter anderem wird das neue Album der New-York-Noise-Shoegazer A Place To Bury Strangers vorgestellt. “Exploding Head” heisst es und ungefähr wie ein solcher hört es sich zuweilen an.

Zu hören gibt es zudem eine exklusive Interpretation von Andreas Doraus “Blaumeise Yvonne”, die Element Of Crime als B-Seiten-Beigabe zu ihrer aktuellen 7″-Albums-Auskopplung “Immer Da Wo Du Bist, Bin Ich Nie” in Nashville, Tennessee aufgenommen haben.

Dazu gibt’s Jubilarisches zum 20Jährigen von Warp Records. Und Micah P. Hinson spielt sich mit seinem neuen Coverversionenalbum überdreht bis charmant durch zahlreiche Klassiker der Popgeschichte. Von klein stadt GROSS wird es auch etwas zu hören geben.

Donnerstag, 20-22 Uhr auf radio 98eins.


Danach sollte man in das IKuWo gehen, denn dort spielen die RAGEOUS GRATOONS aus Bordeaux auf. Sie bringen ein gepfeffertes Tohuwabohu aus Balkan-Humpa, französischen Chansons, treibendem Afro-Beat und orientalisch-kreiselnden Melodie-Kaskaden auf die Bühne.

Auf einer Armada traditioneller und moderner Instrumente fusionieren sie Rockabilly-Slaps straight outta Garage mit Klezmer und Ethnofunk. Energetisch bis die Füße zu Perkussions werden.

Ihr im November erscheinendes, neues Album trägt den Titel “Everywhere’s Garbage” und wird mit einer beiliegenden DVD geliefert, deren Trailer man sich im folgenden anschauen kann:

Feinstes Gehupe à la Bordelaise in Sextett-Formation.

Donnerstag, 29. Oktober, 21 Uhr
IKuWo
(Goethestraße 1)

KUNSTTRETEN in der Alten Bäckerei


von Martin, 28. Oktober 2009

Jürgen Landt, in Demmin geboren, zwischenzeitlich aus der DDR nach Hamburg ausgebürgert, 1991 in Greifswald Fuß gefasst, lässt heute Abend in der Alten Bäckerei seine (Wort)Kunst mit Füßen treten.
Nicht nur, jedoch auch, in allerhand übertragenen Sinnhorizonten, zuallererst jedoch aber im allerwörtlichsten Sinne:
Die lütten Räume der Alten Bäckerei werden in seiner Aktion „KUNSTTRETEN“ ausgelegt mit literarisch-betinteten, unzählbar-verstreuten Blättern und Blattbündeln.



“Kunst muß begehbar sein, nicht nur Spuren hinterlassen, sondern auch neue Fährten einfangen!”




Eine andere Art seine Texte zu verlegen. Nämlich auf dem Fußboden. Regelrecht also: literarisches Fliesenlegen. Das meint weniger planquadratisches Wandbekacheln, als vielmehr im mosaikistischen Sinne das Wuseln mit Textfetzen von Kurzprosa, Lyrik, Romankapiteln über Type-Art’s bis hin zu Zeitschriften.

Man kann heute abend Kunst treten, man könne sich aber auch “vor der Kunst krümmen und bücken, sie aufheben, betrachten, lesen, mitnehmen, woanders erneut beschmutzen, vernichten, recyceln oder einfach nur verrotten lassen, sie aufrecht als Mensch unter sich vorüberliegend oder nachwehend spüren.”

Ganz ohne ihn darum zu treteln zu müssen, verliest Landt im Verlauf des Abends in einigen Kurzrezitationen eine Auswahl eigener Werke.

Mittwoch, 28. Oktober, 20.00 Uhr
Alte Bäckerei (Feldstraße, Ecke Mehringstraße)

3 Tage schlafen


von Martin, 25. Oktober 2009

Nachdem wir jetzt zwei Wochen lang fast durchgängig wach – jedenfalls stets auf hundertachtzig, voll Euphorie, und also in Sachen Samplerveröffentlichung unterwegs waren – stellt sich jetzt so eine Art Klassenfahrtsheimkehr-Leere ein.


Die Record-Release-Abschlusssause am Freitag im IKuWo machte ihrem Namen alle Ehre. Der Laden war bockvoll. Vielen Dank an Saik, Krach, Mexicola, DJ Stan und DJ Rungsta, den IKuWo-Leuten, besonders den -Barkräften und -Suppenköchen, und – eh klar – tausend Dank auch an Euch, die ihr dahin gekommen seid. Der Wahnsinn, alles.

Jetzt gilt es erstmal alles bisschen sacken zu lassen, Inventuren “geschäftlicher” und eigen-innenweltlicher Natur zu tätigen, und einen ausführlichen Rückblick auf die Beine zu stellen.

Ausgebrannt sind wir nicht. Es wird in einiger Zeit einen Live-Sampler, mit Mitschnitten von den Record-Release-Konzerten, hier zum Download geben.
Fotos wird es hier nach und nach auch zu sehen geben. Wenn Ihr noch welche von den Veranstaltungen beisteuern möchtet, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr uns die an kleinstadtgross@gmx.de sendet. Und / oder die bei flickr mit “klein stadt GROSS” tagt.

Erfreulich und voll nett übrigens auch: Irgendjemand hat den Sampler in mühevoller Kleinst-statt-Grösst-arbeit bei discogs.com reingestellt.

Zur sonntäglichen Abendgestaltung sei für heute folgendes empfohlen: The Upallnights geben mal wieder so eine Art heimliches Heimspiel. Die vier Schweden beehren Greifswald mittlerweile zum vierten Mal. Der Flyer schlagzeilt dementsprechend, Thin Lizzy zitierend, “The Boys Are Back In Town”. Unterstützt werden sie von Felix Wickmann aus Stockholm. Zur Aftershow lädt das Knäcke Kollektief mit skandinavischen und anderen Indieklängen.

Einlass ist ab 21 Uhr, und der Eintritt beläuft sich auf 5 Euro.

Heute: “klein stadt GROSS”-Sause im IKUWO


von Martin, 23. Oktober 2009

Seit zwei Wochen steht der Sampler nun im Handel.
Heute abend kulminiert der zweiwöchige Record-Release-Veranstaltungs-Freakout in einem wahrlich bunten Kessel Musik im IKUWO, in der Goethestraße 1.
Das in Greifswald, was Live-Auftritte angeht, in letzter Zeit etwas vernachlässigte Hip-Hop-Metier wird heute abend von Saik - auf dem Sampler mit dem programmatischen Stück “Meine Stadt” vertreten -- auf die Bühne gebracht. Und zwar in der Variante “clever und smart”. Kluger Hip Hop, der was zu sagen hat. Mit seinem Graffiti-Atelier in der Steinbecker Straße ist er übrigens wohlwollender -- z.B. unsere  Buttons gepresst habender -- Unterstützer des Projektes. Gefeaturt wird Poke und Cuts’n'Scratches liefert DJ Ben Fade.
Die Nicht-nur-Greifswalder Lokal- und längst auch überregional etablierte Größe KRACH pfeffert eine wild Live-Party aus Ska, Jazz und Reggae auf’s Parkett. Wer sie bereits live gesehen hat, weiß, wie die Luzie da mit dem Papst im Kettenhemd auf dem knutschenden Elch tanzt.

Einen kleinen Eindruck davon kann man sich in diesem 9-minütigen Live-Video von ihrem Auftritt beim Sundstock 2004 verschaffen.

Die ebenfalls auf “klein stadt GROSS -- Schampus gibt’s woanders” vertretenen Mexicola zimmern mit drückender Wucht ihre breitwandigen Gitarrengerüste in den Saal. Noise trifft Stoner trifft fußpedal-fixierten Sport-Shoegaze. Dass sie sich nach einem Stück von den Queens Of The Stone Age benannt haben, kommt auch nicht von ungefähr und ist eine weitere musikalische Referenz.

Im Anschluss scheuern DJ Rungsta und DJ Stan Soul, Funk’lectro, Hip Hop und Indie in den Saal.

Wir freuen uns jedenfalls wie die Knackwürste darauf.

Nochmal in Kürze:

Live: Saik, KRACH, Mexicola
DJs: DJ Rungsta, DJ Stan

Einlass ist ab 20 Uhr und los geht es einigermaßen pünktlich um 21 Uhr.
Der Eintritt kostet verschmerzbare 4 €.

ein rose ist ein rose ist ein rose


von Martin, 22. Oktober 2009

liebe freunde des wild-wunderlichen weltgewankels,
der konzert-kuchen von gestern ist gegessen und wird immer noch verdaut. großartig war es! lots of dankeschön an die klex’n'knäcke-crew für die ausschweifende hilfe bei dem ganzen aufwand, den wir da ins haus geschleppt haben.
heute nun findet in dr. ulrich roses antiquariat und buchhandlung ein genüsslicher ausstellung-meets-liedermacher-abend statt.

wie herr rose in seinem eigenen blog bereits angekündigt hat, stellen die im sampler-booklet vertretenen künstlerinnen in der ladeninternen “galerie vierquadratmeter” ihre werke aus.
umgarnt, flankiert und musikalisch untermalt wird das zum einen von den STRANDTASTEN mit mensch-multiplem akkorden-aktionismus, der sich selbst jenseits käsiger quetschkommodenklischees verstanden wissen möchte. zum anderen spielt l.t. nach den vier schifferklaVIERen ausgewählte coverversionen von gerhard gundermann.
wir hoffen, dass wir bei dieser ganzen menschlichen, musikalischen und künstlerischen vielfalt überhaupt noch einen platz in herrn roses laden finden. es könnte eng und gemütlich werden.
es wird obendrei ein wenig essen und getränke geben.
ihr seid alle herzlichst eingeladen.

der eintritt ist frei und beginn ist um 21 uhr.

Am 21.10., das ist dieser Mittwoch, geht der “klein stadt GROSS”-Live-Jubel weiter. Wir laden ins Klex (Lange Straße 14) zu einem trikoloren Gitarrengewitter ein.

Foto: David Ritter
Die “Naked Neighbours On TV” entsteigen dem
Fernsehgerät und projizieren, postrockend-vertrackt, ihren melancholischen Impulsiv-Indie in die rockkonzerterfahrenen
Räume des Klex’.
“Pazifika” wüsten dann, die Postrocklinie weiterschraffierend, mit ihrem grollenden, in ätherhaften  Stonernebeln wurzelnden, Instrumental-Indie über die Bretter, die die Bühne bedeuten. Auf dem Sampler sind sie mit “Skewed Pyramid” vertreten. Ihr, von und mit Peter-Michael Vogel und Martin Holtz gedrehtes Video zu “3 Guys Lost” ist z.B. auf youtube vertreten, und sieht so aus:

“Kein Plan” breiten ihren Punkmasterplan aus, fahren mit dem Finger die Landstraßen erfrischender Ungestümtheit entlang und parken bei: Punk mit Popappeal auf technisch hohem Niveau. Ihr Brett “Enemy” ist ebenso auf dem Sampler zu finden.
Foto: kein plan -- myspace
Im Anschluss bietet das Knäcke Kollektief eine tanz-zwingende Querbeet-Aftershow durch Indie von -pendent bis -tronic.

Einlass ist ab 20:30.
Ab die Postrock-Rockpost!

Heute! – neosphaere* & Vinylkultur


von Martin, 20. Oktober 2009

Letzte Woche gab es bereits den ersten Teil des ausführlichen “klein stadt GROSS”-Interviews, das Esther von der neosphaere* mit uns führte, zu hören. Da standen Stephan und Martin Rede und Antwort. Heute abend, ab 20 Uhr werden Mathi und Nico das Studio beehren.

Weil so paar Fotos so einen Blogeintrag immer keck aufhübschen, hat, angehender Investigativ-Fotojournalist, der er ist, Nico obiges Foto von Mathi im 98eins-Studio gemacht. Irgendwo zwischen dem vielen technischen Gerumpel, in das er sich regelrecht mimetisch, tarnend einfügt, kann man dort auch Mathi erahnen. – Pressefoto des Jahres: Nico Schruhl.

Esther zeichnet übrigens auch für einen Bericht über den Sampler bei kabelblume verantwortlicht. – Lesen!

Ungefähr zur gleichen Zeit, ab 20 Uhr geht die heutige “klein stadt GROSS”-Sause im Rahmen unseres nicht abbrechenden Record-Release-Veranstaltungs-Wahnsinns los.

Wie bereits angekündigt spielen R!O im Vinylkultur (Am Mühlentor 1) ein Konzert mit ihrer “Free Action Music”, davor werden Kurzfilme gezeigt und im Anschluss wird Konservenmusik vom “klein stadt GROSS All- & Non-Stars-DJ-Team” serviert.
Kosten: 2 €.

Morgen dann gibt es dick was auf die Saiten mit 3-mal-Post-Indierock’n'Punk plus Aftershow-Gewusel im KLEX. Dazu alsbald eine ausführliche Ankündigung hier im blog.

Heute jedenfalls also:

20:00 – neosphaere* mit “klein stadt GROSS”-Spezial
auf radio 98eins, auch per livestream

20:00 - Kurzfilme, Konzert: R!O & Aftershow – Eintritt: 2€
Ort: Vinylkultur, Am Mühlentor 1

Record Release Woche #2


von Martin, 19. Oktober 2009

Die erste Woche des, den Record Release begleitenden, Veranstaltungsmarathons liegt bereits hinter uns. Glüht aber immer noch voller Erinnerungen nach. In der heutigen Ausgabe von punktUM auf Greifswald TV gibt es einen Bericht über die letztwöchigen “klein stadt GROSS”-Veranstaltungen im Café Ravic und die Vernissage von “Alle in ‘ner Halle”.
Morgen, also am Dienstag, geht es in Frank Geldschlägers hingebungsvoller Kombination aus Platten- und Veranstaltungsladen “Vinylkultur” wieder konzertant hoch her.
R!O zwiebeln ihre selbst als solche betitelte “Free Action Music” in die verschachtelten Kellerräume in der Nähe der Europakreuzung -- Am Mühlentor 1. (Klicke hier für google-maps-Karte)

R!O spielen ernst gemeinten, druckvollen, politisch engagierten Punk.

Sie selbst beschreiben das folgendermaßen:

“Eine riesige Portion Energie und Spaß verbunden mit gesellschaftskritischen, politischen und persönlichen Texten in Form von punkrocklastiger Musik: Das und noch viel mehr ist R!O. Wir sind eine dreiköpfige Band aus Greifswald, die ihre Musik ehrlich und frei präsentiert. Unter anderem machen wir auf Nazischeiße, Homophobie und anderen intoleranten Mist in der Gesellschaft aufmerksam. Außerdem glauben wir das eine freie und selbstbestimmte Gesellschaft möglich ist, fern ab von Leistungsdruck, Zwang und Diskriminierung. Nach einem Jahr voller exzessiver Proben, hatten wir am 18.07.2008 auf einem antifaschistischen Konzert in Greifswald unseren ersten und erfolgreichen Auftritt. Darauf folgten super Konzerte, bei denen wir und das Publikum richtig Spaß hatten. Wir suchen Gigs, Gigs, Gigs um mit euch zu feiern, zu rocken und voller Wut zu sagen was wir scheiße finden! Also, wenn ihr euch gerne körperlich und geistig bewegt sehn’ wir uns beim nächsten Konzi! Haut rein!”

Musikalisch lässt sich das im amerikanischen-orientierten Ostküsten-Hardcore zwischen 7Seconds, NOFX und Social Distortion verorten. Energie meets Pop-Appeal. Aber auch die Queen Of The Stone Age, Rage Against The Machine und nicht zuletzt die Ramones -- gewissermaßen ja die Beach Boys unter den Referenzbands im Punk-Kosmos -- werden als Fixpunkte im klanglichen Koordinatensystem genannt.

Ihren oben zitierten, ersten Auftritt im IKuWo, letztes Jahr im Sommer, kann man sich hier als Videomitschnitt anschauen.

Vorher werden -- quasi für die geistige Bewegung -- Kurzfilme von Antje Ingber, Hannes Kleinschmidt, Enrico Pense und Christoph Eder gezeigt. Nach dem Konzert gibt es Konservenmusik vom “klein stadt GROSS All- & Non-Stars DJ-Team”. Wird ein stilistisch offenes Ping-Pong-Auflegen von am Projekt beteiligten Menschen. Wird spassig.

Der Eintritt kostet schlappe 2 Euro und los geht’s ab 20 Uhr.

Bergfest


von Martin, 18. Oktober 2009

Gestern war mit der Eröffnung der Sammelausstellung “Alle in ‘ner Halle” gewissermaßen Bergfest der Record Release Wochen.


Foto: Maike Hahn
Es wurde sich dort, die lauschige Atmosphäre, die Vernissagen so mit sich bringen, nutzend, viel unterhalten – über Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges. Ein Zusammen- und Runterkommen von den bisherigen vielen Inputs, die der Sampler und seine Veröffentlichung mit sich brachten. Die sich letztlich wieder, ganz eigendynamisch zu neuen Outputs verschachtelhalmen. Der Geist des Projektes, die Idee der Vernetzung macht sich selbstständig. Die in der Öffentlichkeit diskutierte Spontan-Ausstellung auf dem Wall spiegelt diesen Geist genau wider.

Gestern wurden bereits neue Pläne und Kooperationen geschmiedet. Jeder macht sein Ding und alle machens miteinander. Du bist Kunst!


Foto: Maike Hahn

Das industrielle Ambiente der Halle gab dem Abend einen angenehmen Twist ins Do-It-Yourself-Undergroundige.

Die Ausstellung ist noch bis 28. Oktober täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen.

Geht dorthin! Es gibt viel zu sehen, es lohnt sich!

Fotos: Maike Hahn … mehr Fotos bei flickr

Und noch ein paar Fotos von Enrico Pense:

Tiptop Tombola & Alle in ‘ner Halle


von Martin, 17. Oktober 2009

Jüppieh-ya-ya-jüppie-jüppie-yeah – Die Tombola war ein charmanter, entertaining Selbstläufer. Die Lose waren rapide ausverkauft und die Preise wurden rausgekloppt wie warme Semmeln.

Die Hanselunken spielten, wenn sie es schafften sich durchs brechend volle Ravic von der Bar zur Bühne durchzuschlagen, hinreissende Kneipenchansons mit charming Irrwitz zwischen Adriano Celentano, The Magnetic Fields und latentem, post-juvenilem Weltwehmut, den die beiden kuschelbärigen Herren passend auch mit ihrer Interpretation des tocotronischen Gassenhauers “Der schönste Tag in meinem Leben” in fremde Worte korsettierten.

Schön war’s gestern in der Tat.  Das gute alte Kneipenfunkeln.
Der Wahnsinn alles.

Heute abend geht’s ab in die alte Bahnhofshalle in der Bahnhofsstraße 44 /45. Dort eröffnet “Alle in ‘ner Halle” – die Sammel-Ausstellung der auch im Booklet von “klein stadt GROSS” vertretenen Künstler. Gezeigt werden Malereien von Antje Ingber, Christin Schalko, Julia Hoffmann, Susanne Möhring, Anne Ortmann, Hanna Schulze und Katja Anke in Kombination mit Illustrationen Enrico Penses und Zeichnungen von Stefanie Riech und James Itt. Fotografien sind durch Nanne Springer, Filme durch Hannes Kleinschmidt vertreten. Die hier bereits angekündigten “Constructive Crisis” werden aus organisatorischen Gründen nicht spielen. Den DJ gibt es mit Herrn meierrr aber trotzdem.
Wird sicher gut. Ausstellung in einer alten Bahnhofshalle – industrial, würd ich mal sagen.

Start ist um 20 Uhr und der Eintritt kostet den Verstand.
Jedenfalls kein Geld.

Bis 28. Oktober ist die Ausstellung täglich von 15 bis 18 Uhr begehbar.