ksg in der OZ


von Martin, 30. September 2009

die oszseezeitung hat heute einen ausführlichen artikel, den sampler und die anstehenden record release festivitäten betreffend, veröffentlicht.

lesbar bei der oz online.

zum thema provinz #1


von Martin, 24. September 2009

noch 19 tage bis sampler-release.
countdown-begleitend weht jetzt hier in herber regelmäßigkeit herbstfrischer content-wind in den blog.
eine kleine serie der horizontsichtung, in dem das projekt entstand und verstanden werden kann, soll hier mit zwei zitaten eingeleitet werden.

tom liwa – die alte “eso-tante” (o-ton er selbst) aus der auch-nicht-so-großen stadt duisburg, sang in seinem im jahr 2000 erschienen stück “zu hause” (vom album “st. amour”):

“scheiß auf die großen städte
und scheiß auf die wette
dass du es überall schaffst
denn das ist nicht wahr
und erst recht nicht nötig
denn du bist doch schon glücklich
und was du überall suchst
hast du doch längst gefunden
und die angst vor dem alltag
hast du doch längst überwunden.”

home is where the heart is, kann man illustrierten-artig auch sagen.

das heutige kalenderblatt, das audiokommentarisch, wie jeden tag, um 05:45 Uhr im rundfunk von deutschlandradio kultur abgerissen wurde, beschäftigte sich mit einem der vielen diesjährigen jubiläen – nämlich mit dem von günter grass’ blechtrommel, und bolzte gewissermaßen zwingend ein “klein stadt GROSS”-affines zitat herüber, dass hier natürlich eigenwerbend-kontextuell in eine kursiv gedruckte unterstreichung verwandelt wird:

“Alle große Literatur kommt aus der Provinz.”

…versuchte Verleger Kurt Wolff Herrn Grass zu beruhigen, als dieser skeptisch auf die Idee den Roman in Amerika zu veröffentlichen reagierte, da er (Grass) glaubte das Blechgetrommle sei überozianisch wohl kaum nachvollziehbar, da das Werk bewusst in der deutschen Provinz angesiedelt” sei.

Den ganzen beitrag nachzulesen gibt es hier.

was im betreff klingt, wie eine omatapetenmoderne moderation von vera int veen, soll hier die überschrift für einen kleinen rück- und überblick sein, unseren letztwöchigen besuch in mv’s dickem R betreffend.

wie windige dienstreisende eilten wir also aufgedreht frühmittags zum bahnhof und nahmen, pappbecherkoffeinade in den händen, den zug nach stralsund. dort ein umstieg in den regionalexpress 33214 und – die oben angefangene sache mit der alliteration hier mal weitergeführt – gleisgestützt gen kempowski-geburtsstadt.

damit uns die zeit nicht lange wurd’, vertrieben wir sie, als wären wir nicht handlungs-, sondern klassenfahrtsreisende, mit albernheiten und zerfledderten zeitungen, die man bekanntermaßen ja in jedem mittelstreckenzug so vorfindet.

in rostock wild und heftigst rumgebummelt, rumscharwenzelt, flaniert, und durch die gegend gelatscht.
im instrumentenladen gewesen. mal wieder festgestellt, dass instrumente so schrecklich teuer sind.
hier und da ein wenig geflyert. im äußerst einladenden heumond ein plakat aufgehängt, für ca. 5 minuten ein tschechisches bier genossen, wegen zeitdruck mit der halbvollen flasche dann jedoch janz jeschwind in richtung lohro-hauptquartier gesprintet.

ein schönes radio haben die da!
da unser letzter zug nach greifswald leider nicht auf uns warten würde, mussten wir uns nach einem 20-minütigen kurzbesuch dann jedoch schon wieder richtung bahnhof aufmachen.

die einzigen fotos, die wir bei unserem tagesbesuch gemacht haben, sind, ich will nicht sagen bezeichnenderweise, aber sind nunmal, diese:

bier und bratwurst und, dafür eilt rostock ja überkontinental ein lauter ruf voraus, kamele.
okzident und orient in fotografischem schlagabtausch.

übrigens absurd und pretty “twelve monkeys”-like kamelen und gar giraffen mitten in der stadt zu begegnen.

die highlights der rückfahrt waren ein regelrecht rastlos-rasant redender zugbegleiter, an dem ein showmaster verloren gegangen ist, und eine kaputte toilette, die trotzdem benutzt werden musste, weil wir sonst gedroht hätten zu zerplatzen.

abschliessend und um ein weiteres alliterativ kann man also sagen: öberhäupt nicht öde, so eine öffentlichkeitsarbeit.

klein stadt GROSS in gTV – und heute im radio


von Martin, 17. September 2009

mutti,  wir sind im fernseher!
gestern drehten wir uns nicht nur zigaretten, uns munter im kreis und am rad der zeit sondern mit dem hiesigen fernsehsender gTV auch einen beitrag über unseren famosen sampler.

das ganze war natürlich einigermaßen aufregend, spannend und spassig. im späteren verlauf des drehs, als es dann ernsthaft abends wurde, nahm das vielleicht ungefähre dimensionen eines “helmut berger kocht mit biolek” an.

…naja, nicht ganz. zumal wir uns natürlich an keinem der beiden messen wollen und können.

nun sind wir schon wieder am bündel packen, frischen schlüppi raussuchen und unsere essengeldschuhe schnüren, denn nachher geht es auf nach rostock. dort sind wir heute abend um 20 uhr in der musik-(nicht fussball)-sendung “heimspiel” zugegen, um neues und wissenswertes zu berichten und in anderen interviews bereits gesagtes zu variieren – denn, seien wir ehrlich, man merkt, wenn man selbst mal so öffentlichkeitspräsent plötzlich nun irgendwie ist (der sache wegen), dass es schnell droht redundant zu werden, was man immerwiederfort dann also erklären, darstellen und erläutern muss/soll/darf/möchte.

die prominenten stars&sternchen haben für sowas “artist development”-leute.  wir haben inbrunst, bier und bahn-, nein, wahnsinnig viel lust drauf.

tune in auf ukw 90,2 und kabelfrequenz 94,0, oder per internettem livestream.

so ein datum wie heute hat man ja auch nicht immer. genau gesagt nur einmal im jahr.
genau eine woche war nun die rauminstallation “die erhabenheit des erhabenen” von hauke theunert in der alten bäckerei ausgestellt.

wer sich die noch schnell ansehen möchte ist eingeladen flugs zur alten bäckerei zu gehen und der dort heute ab 18 uhr stattfindenden finissage beizuwohnen.

der rauminstallateur selbst erklärt die ganze angelegenheit wie folgt:

“Romantik mit dem Lötkolben – Erhabenheit im Visier des Tackers…der Wanderer über dem Nebelmeer wird durch den Baumarkt gejagt.”

zappzarapp!

Wo?
ALTE BÄCKEREI
Feldstraße / Franz-Mehring-Straße

klein stadt GROSS sendet erste radiosignale.
im kessen halbstundenformat mit dem die sendung “rock statt hose” wöchentlich im uniradio magdeburg dem rocksong als solchem frönt, fand nun auch unser kleines aber natürlich superheisses samplerprojekt seine vorstellung. mit mexicola (in dieser dipolarität eher der rock) und lumières claires (eher die hose) wurden gar zwei der 18 kompilationsbeteiligten bands gespielt.

anzuhören als stream bei soundcloud.

klein stadt GROSS – hallo!


von Martin, 2. September 2009

der sampler steht kurz vor der veröffentlichung.

am 12. oktober erscheint “klein stadt GROSS – Schampus gibt’s woanders”.

klein stadt GROSS.
Der Musik’n’Kunst-Sampler aus, aber nicht nur für Greifswald.

18 Bands und Musiker auf der CD.
Ergänzt durch liebevoll sound-designte Intro, Interludes & Outro.
9 bildende Künstler im 28-seitigen Booklet.

unsere webpräsenz ist hiermit eröffnet.
prost und halleluja.
kleine häppchen gibt’s am buffet.

ausführliche informationen zum sampler gibt es hier.

momentan stellen wir die record-release-festivitäten auf die beine. es wird diverse veranstaltungen wie  konzerte, partys, vernissagen und ausstellungen geben.

der brandaktuelle stand der dinge wird dann hier stets bekannt gegeben.
und: watch out for flyers!

der sampler