Lofi Deluxe & Fantaghiro Konto - Musik / Zonic Radio Show Nord
Heute Abend in der Zonic Radio Show Nord:

Herumfahrer-Klangkino, Dizzy Rumgedümpel, sweepy Sound-Suppen, angespülte Offshore-Obskuritäten, weltenschief Wunderliches, Spaceship-Spinnereien und bedröpelte Discotiere for the dull ones.

Eine Sendung mit dem River Phoenix-Faktor. Verschwurbelt, verhuscht und über Straßenzustände meditierend. Incredible Avantgarde-Alohas für gemütlich-geschminkte Nashörner im Ballkleid.

Uncook your wine, get of your cloud und renkt den Latschenkiefer wieder ein – Songs für zwei Stunden Badewanne mit Schmalzbrett und Waldmeisterbrause.

Es handelt sich hierbei um eine quixotike Audio-Angelegenheit, die ich mal für eine Nach-Konzert-Bespaßung im IKuWo angefertigt hatte.

Zonic Radio Show Nord
Do. 18. Februar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

Nächste Woche: Neues von The Red Krayola (neues Album mit Art & Language) und Jochen Distelmeyer (neue EP “Regen” mit Harry Nilsson-Cover!).

Zonic Radio Show Nord
Mayo, Jochen und Harry – die …
Do. 18. Februar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

Playliste nach dem klick …

Die Kölner Kompaktler sind mit ihrer Reihe “Pop Ambient” mittlerweile bei der zehnten Ausgabe angekommen und stellen auf dieser nun vornehmlich label-verbandelte Namen unter den Frequenzschraubern und Patternteppichknüpfern auf ihrer Geburtstagskompilation zusammen.
Von DJ Koze über Jürgen Paape und Dettinger bis Thomas Fehlmann sind sie alle als Jubilare dabei.
Dass am Ende nicht nur gefälliges, verkumpeltes Abliefern heraus kommt ist sehr schön und bietet Anlass die Scheibe in der Zonic Radio Show vorzustellen.

Mit Ambient-typisch assoziativen oder ultrakruden Titeln dümpeln die Tracks angenehm unterschwellig durchs Synapsengeäst. DJ Kozes Piano-Zeitlupenwalzer “Bodenweich” bedient sich einer barjazzigen Linie und schickt sie durch blurpsendes Geklicker – mehr Adolf Noise als Koze an den Reglern.  Jürgen Paape lässt windschiefe Percussions und stolpernde Bläser in “864M” unter kristallinen Synthloops wandern.

Thomas Fehlmann beweist sich abermals als Könner des Weissen Rauschens, und Brock Van Wey aka BvDUB, gleich mit zwei Stücken vertreten, schließt den Sampler mit einem 17minütigen Endlos-Mantra aus Licht und Lapislazuli. Schimmerflimmern, groß wie freundliche Baumgestalten an einem morgendlichen Ufer. Eso!

roberto: “it’s a sad and beautiful world”
zack: “yeah, it’s a sad and beautiful world … buzz off!”
roberto: “ah, thank you, buzz off to you too….

Dazu jault sich Tom Waits mit seinem Lament aus “Down By Law” durch endlose Sweeps’n'Bleeps und gibt die Richtung und den Ton an. Eine Ambient-lastige Sendung mit dem groben Tenor “It’s a sad and beautiful world”.
“Pop Ambient 2010″ und anderes Verhuschtes. Dazu die “Peel Sessions” von Mercury Rev sowie Cornelius und eine auf der wilden Seite walkende Gerty Molzen.
Und, nicht zu vergessen: die Tocotronic-Remix-12″ mit “Macht Es Nicht Selbst” und “Schall und Wahn” – geremixt von Deichkind, DJ Hell und Axel Willner aka The Field – liest sich erstmal wie ein schräges Leute-Setup auf einem  Klassentreffen zehn Jahre nach Abgang. Klingt auch so. Hau-Drauf-Gefrotzel von Deichkind, versiertes Click’n'Run von Hell und eine 10minütige Sample-Repetition von The Field, die man gerne Grower nennen darf.

Zonic Radio Show Nord
Do. 11. Februar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

Playliste nach dem Klick …

Es ist vollbracht. Die seit geraumer Zeit zum Altherren-Quartett gereiften Wortfloristen Tocotronic präsentieren mit “Stall und Hahn” ihr neues Album.
Allen Freunden der frechen Frisuren, kecken Latzhosen und stabgereimten Irrwitz-Moderationen muss an dieser Stelle leider mitgeteilt werden: Mit Inka Bause und frauensuchenden Bauern hat das hier nichts zu tun.
Das Suchen jedoch findet auch auf dem neunten Album seinen frenetischen Widerhall in der zuweilen stallgroß-dionysischen Übermuts-Lyrik Dirk von Lowtzows.
Als Wortgärtner pflügt er sich durch allerlei Arten Zweifelssaaten, beackert frucht- und furchtbares Vielstromland zwischen Teufel, Terror, Tyrannei und allen Zwischenstufen und erntet stachlige Früchte in ornamentalen Zerrissenheitsstürmen.

Kein Fleurop-Pop, eher pieksige Avant-Apokalypse aus der Fieberwahnrockmühle.

Schmuck- und salbungsvoll reimen Tocotronic im Jahr 2010 Dichter auf Vernichter und tirilieren wie freche Wiedehopfe “Bumms! und Bi! – Bitte osszilieren Sie”.
Natürlich gern! Nur her mit all dem Schwindel.
In taumelndem Zweifelskreisel schwankt man die bekannten drei schritte vom Abgrund entfernt und manifestiert mit felsenfestem Absolutheits-Unmut: “Im Zweifel fürs Zusammenklappen vor gesamtem Saal. Mein Leben wird Zerrüttung, meine Existenz Skandal”.

Statt Qual ist die Schlussfolgerung der Umstände heute die Skandalwerdung der eigenen Existenz. Der Hass auf all die Deppen kommt nicht mehr als juvenil-verschacheltes Befindlichkeitsgetexte in Trainingsjacke ums Eck, die Provokation ist hier das Verhuschte, Unfassbare – Zerwürfnis als Protest gegen tumbe Stammtisch-Polterei.

“Schall und Wahn – ich bin euch zugetan”.

Neben allem geisterhaften Wankelmut ist das alles aber auch ein riesengroßes Tollhaus aus Jux und Dollerei. Eine Anstalt zwischen Albernheit und Argwohn, durch deren halbluzide Splitterfenster ein leiser Hauch von Terror unter die vom Selbermachenswahn müde gewordenen Augenlider weht.

“Macht es nicht selbst” ist da die Affirmation sich dem Drang zur individuellen Zwangsverortung, der Pflicht zur felsenfesten Identität zu entziehen. All die OBIs, Hornbachs und Praktiker – die Saloons des kleinen Mannes. Die Bohrmaschine der Colt im Halfter des wesenslosen Gruppenarbeitstiers, ledrig und vergesslich geworden, durch all die Fremdbestimmtheit.

“Die Einführung der fremdbestimmten Freizeit ist der Preis
Den wir bezahlen um den Gruppensektor zu besuchen
Wir versuchen zu begreifen dass hier alles möglich ist
So zerbricht man sich den Kopf”

(Tocotronic – Hier Ist Der Beweis, 2002)

Aus all den zerbrochen Köpfen formt Dirk von Lowtzow auf “Schall und Wahn” abermals einen giftigen Strauß blumiger Worte und schließt damit die sogenannte Berlin-Trilogie ab.
Was auf “Pure Vernunft Darf Niemals Siegen” 2005, nach vorherigen Ausflügen in Ornament-Pop und schillerndem Spätneunziger-Indie auf gleicher Welle mit Pavement, noch die Rückkehr zur Rohheit und Hinwendung zum Mystizismus war (die Band, die früher noch Krikel-Krakel-Comicvögel und putzige Parolen auf ihrem Merchandising hatte, kommt plötzlich mit Pilzen aus dem Zauberwald daher), festigte sich auf “Kapitulation” (2007) zu erwachsen gewordenem Zustandsunmut mit verschwurbelt eskapistischer Note und blüht auf “Schall und Wahn” nun in giftigen Blumen zum Wissen um den Fakt:

“Die Folter endet nie”


Tocotronic live im Übel & Gefährlich – Hamburg, 23.01.2010
(Foto: Caries Föhn)
Es ist immer noch Sloganeering für die Suchenden.
Wo sich in den Anfangsjahren noch von KleinkunstVerachtung, Eissorten und Radfahrern gesungen wurde, las sich die Anzeige zum Wandelalbum “K.O.O.K.” 1999 wie folgt:

“Volle Power! Depressionen! Aberwitzig! Postmodern!”

Große Worte an denen es zu wachsen galt.

Mittlerweile befinden sich Tocotronic im 18 Jahr der Bandgeschichte und sind somit volljährig.

Wie jedes Album der fabulösen Vier bietet auch “Schall und Wahn” amüsanten Zeitvertreib. Etliche Zitate, Einflüsse und Widersprüche gilt es zu entdecken, hervorzuhieven, von allen Ecken an- und umzudeuten und zu dem Schluss zu kommen: die Idee ist nach wie vor gut, doch die Welt noch nicht bereit.
Man könnte ewig so weitermachen und Zitat an Zitat reihen und sich schwindlig deuten.
Letztendes gilt aber auch wieder, wie Mutter schon sagte(n):

“Es ist nur Musik”
(Mutter – Es ist nur Musik, 1994)

… und wie sang schon Dirk zusammen mit Egoexpress:

“Man muss immer weiter durchbrechen”
(Egoexpress feat. Dirk von Lowtzow – Weiter, 1999).


Der sogenannte Durchbruch ist tatsächlich gelungen.
“Schall und Wahn”
ging von Null auf Eins in die Albumcharts.

Von alten Säcken, die blumig singen, zu ebenso alten, im Ansatz mittlerweile ähnlich pathospeitschenschwingend musizierenden Klangverführern: Mercury Rev haben ihre gesammelten Peel Sessions auf 2 CDs veröffentlicht.
Gegründet als psychedelisch-konsequentere Weiterführung der frühen Flaming Lips, stilisierten sie sich im Lauf der Jahre, besonders mit ihren “Deserters Songs” zur dünkelhaften Meisterschaft im Schreiben eleganter wie betörend schiefgelegter Rococo-Psychedelia.
Ihre Free-Noise-Funkel-Psychpop reiht sich ganz wunderbar ein in diesen Reigen flimmernd-pieksiger Schall- und Wahnwellen und bildet den zweiten Schwerpunkt der Sendung.

Zonic Radio Show Nord
Do. 04. Februar 2010, 20 Uhr
radio 98eins, Greifswald
(livestream, weltweit)

Stall und Hahn im Fieberwahn.
Tocotronic treiben die Klabauterkühe durchs Dorf.
Saustark!

Jetzt sind ihre gesammelten Peel Sessions auf 2 CDs veröffentlicht worden. Ihre spinnerten XYZ ergänzen sich zusammen mit der Berlin Trilogie der tocotronischen Fab Four ganz wunderbar und bilden einen fulminant-pieksigen Blumenstrauß halluzigener Floristika.
Am 13. Januar las Thomas Meinecke im Café Koeppen aus seinem aktuellen Roman. Der Mitschnitt dessen wird nun am 28. Januar, um 20 Uhr in der Zonic Radio Show Nord ausgestrahlt.

In “Jungfrau” mäandert Lothar Lothar mit seinem selbst auferlegten Keuschheitsgelübde durch die zuckerfiesen Bärenfallen körperlicher Regungen und Neigungen.

Tom Liwa

(Meinecke auf einem Klappstuhl, sich kratzend) Foto: Michaela Melian

Von diesem, für ihn typisch reduzierten Quasi-Plot ausgehend, streift Meinecke durch einen bunt-verschraubten Referenz-Flurry aus Gendertheoretischem, Theologischem, Jazzexpertentum und Tarantino-Filmfolklore und offeriert ein Faktensammelsurium aus der gut sortierten Zettelwerkstatt, irgendwo zwischen nerdig-randseitiger Interessensausprägung im Kleinkaro-Format und akademisch angehauchtem Forscherfreistil.
Wir erfahren einiges über die “Queen of Technicolor” Mario Montez und seine Filme mit Jack Smith und Andy Warhol. Ebenso mit voller Breitseite gestriffen werden die Lebensläufe der deutschen Jazzpianistin Jutta Hipp und ihrer amerikanischen Berufungskollegin Mary Lou Williams - beide zu ihrer Zeit, und bis heute, unterschätzt.

Entsprechend seiner collagenhaften, mehr noch samplenden Arbeitsweise werden die Abschnitte seiner Lesung im losen Sinne einer Horizontandeutung musikalisch mit Stücken von Jutta Hipp und Mary Lou Williams umrahmt.
Desweiteren gibt es unter anderem die Honkas, Tex & Erobique, Jack Smith, The Red Krayola und meineck’sche Elektro-Kollaborationen mit Move D zu hören.

Einen kurzen Ausschnitt aus der Lesung kann man sich bereits im Fleischervorstadtblog anhören.

Zonic Radio Show Nord
Thomas Meinecke’s “Jungfrau” – Lesung und Musik
Do. 28. Januar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

Playliste nach dem Klick …

Tom Liwa Eine stromerhafte Sendung zum fröhlichen Thema der permanenten Vakanz.
Anlässlich der Geburtstage von Schlohweiss-Beau Jim Jarmusch und der latent tragischen Knallcharge Andy Kaufmann gibt es ewig-urlaubshafte, umlaufbahnene Orbit-Songsvon Earl Bostic bis zu den Sandpipers.

Dazu Genre-Clash im Fernsehserientitelmelodiencover-Sampler “The Box” von Peppermill Records. In 3 Abschnitten treffen hier schief-bedröppelter Dubstep und Kinderzimmerelectronica auf Songwriter und Folk in allen Spielarten von Anti- bis Weird- und Laptop-Glitch. Erinnerungsfetzen von TV-beschwippsten Kindheitsvormittagen werden hier in, zuweilen bis zur Unkenntlichkeit verkrudeten TV-Theme-Intepretationen ins zeichentrickhafte Backflashkino in den Kopf getriggert.

Und Frank O’Hara schließt mit seiner Slowcore-Beatpoesie dann den Bogen zurück zur valiumhaften  Jarmuscheligkeit:

“Doch keine Fontänen mehr, und kein Regen mehr
und die Läden bleiben schrecklich lange offen”
.
(Frank O’Hara)

Zonic Radio Show Nord
Do. 21. Januar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

http://98eins.de/hoeren/livestream.html

Playliste nach dem Klick …

Aus Gründen von Gründen, die die heutabendliche Ausstrahlung von “Kevin allein in New York” betreffen und nicht zuletzt, vielleicht eigentlich auch gerade weil er – Tom Liwa, nicht Kevin – am nächsten Mittwoch das Café Koeppen in Greifswald konzertant beschmückt, Tom Liwa
wird heute Abend um 20 Uhr eine Aufzeichnung der Spezial-Sendung zu Tom Liwas aktuellem Album “Eine Liebe ausschliesslich” ausgestrahlt.

Die Alte Eso-Tante Liwa wird im Koeppen laut eigener Aussage ein Best Of Tom Liwa darbieten und ruft ausdrücklich dazu auf, ihm die eigenen Top Ten seiner Songs zu schicken, damit er nach deren Auswertung einige davon darbieten wird.

Liwa wird in der Zonic Radio Show sein nun schon ein dreiviertel Jahr auf dem scheuen Stubentigerbuckel habendes Album erzählenderweise selbst erklären und dabei z.B. der Frage nachgehen wovor die Welt am meisten Angst hat.
Das alles untermalt von kosmisch-ätherischen Schwing-Schwang-Wellenklängen von Moondog, Ekkehard Ehlers & Sebastian Meissner sowie Tom Liwa und den Flowerpornoes.

Dazu staubgoldige Welttraumforscher, japanische Fahrstuhlmusik, fast weltweite Umstandsniederdrückungsaffirmation von Jetzt! und mit Be Gulls ein weiteres Projekt des genialischen, allgassigen Hans-Dampfs Kyle Field.

Cosmic Folk Muzak und Jingle-Jangle-Twee für eine Badewanne voll Portwein.

Heute Abend, 20 Uhr auf Radio 98eins & via Livestream.

Zonic Radio Show Nord
Do. 14. Februar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

http://98eins.de/hoeren/livestream.html
Thomas Meinecke (Foto: Michaela Melian) Als Autor von popkulturell kaleidoskopischen Büchern für Suhrkamp, sowie als Übersetzer der Tagebücher des mandeläugigen Ex-Antifolk-jetzt-Neo-Crooner-Wuffelbärchens Adam Green, als Kolumnist für die Groove, als Moderator des Zündfunks und nicht zuletzt  als Musiker mit F.S.K. und Kooperationen mit Move D ist Thomas Meinecke ein Begriff.
Nicht nur als solcher, sondern in physischer Gegenwart, aus seinem jüngsten Roman “Jungfrau” lesend, ist er am 13. Januar im Café Koeppen zu erleben.
Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gespräch.

Prof. Dr. Eckhard Schumacher, Lehrstuhlinhaber der Neueren deutschen Literatur und Literaturtheorie an der Uni Greifswald, moderiert den literarischen Teil des Abends.

Die sich anschließende musikalische Gestaltung des fortgeschrittenen Abends übernimmt Meinecke selbst und wirft im Café Koeppen mit jazz-loungigen Musiken von u.a. Jutta Hipp und Mary Lou Williams um sich.

Die Lesung beginnt um 20 Uhr. Der Eintritt für die Lesung kostet 5 €, bzw. 3 €.

Ab 22 Uhr darf bei freiem Eintritt Meineckes Jazz-Lounge beigewohnt werden.
In ein, zwei, drei Wochen gibt es einen offen musikalisch kontextualisierten Mitschnitt der Lesung in der Zonic Radio Show Nord zu hören.

Neuere deutsche Literatur und Literaturtheorie
Hallo, liebe furchtlose Irren.
Augen auf, es gibt etwas zu hören.

Und es wird hier jetzt groß geschrieben. Ich drehe durch.
Jetzt, da die ganze digitale Welt uns nicht mehr so Angst macht, wie anno 1999 noch, kann man die schrulligen Typo-Avantgardismen ja auch mal einmotten und wieder inhaltlich werden. Wider die Sparabo-Totalverdoofung.
Heute Abend um 20 Uhr Zonic Radio Show Nord auf radio 98eins. Ein Satz, der nicht sitzt.

Endlich, da es nun in seiner bunt-opulenten Vinyl-Pracht vorliegt, wird auch das neue Album der Flaming Lips vorgestellt. “Embryonic” heisst es und hört sich auch ungefähr so an, wie in azidem Fruchtwasser zur puren Schönheit gereifte Embryos.

Ausserdem Kassettenmusik aus dem hamburgischen Hause Someone else’s tapes. Paar andere Hambürger obendrein – der eine ruft zum Lied für alle auf, die anderen meiden die Marke Eigenbau.

Dazu paar Nachschlepper aus 2009 und ein Geburtstagslied für DJ Ötzi.

Ab 20 Uhr via UKW auf 98.1 Mhz und per Livestream

Zonic Radio Show Nord
Do. 07. Januar 2010, 20 Uhr
radio 98eins
(livestream)

Playliste nach dem Klick …

10 jahre nach dem millenium


26. Dezember 2009

da windet’s sich dahin, das 2009, in seinen letzten alltagsloops.
draussen wirds betulich und besinnlich. abwechselnd mit stürmisch, matschig und kalt.
drinnen brät der apfel und köcheln klöße.
ich und mein weihnachtswanst haben uns ein wenig zusammengesetzt und etwas aufgenommen. eine kleine melodie zum rutsch. ein glitzernder schlitterberg mit harsch am hintern und flocken im revers. es ist der “pyjama yum jam” und kann bei myspace angehört werden.

im neuen jahr gibt es dann diversen krempel klanglicher gestalt in form von physischen tonträgern. zudem wird es am 7. januar wieder eine zonic radio show NORD mit nuancenreichem nonsensnerdism auf radio 98eins ab 20 uhr zu hören geben.

frequenzspielereien allerorten. auch in 2010.

stay tuned und nicht so doll böllern.

twinkle shrinkle winkle


10. Dezember 2009

ein bisschen eigenbeteiligung im blogdurchwühl-alltag gefällig?

hier:
misch dir deine eigene mundharmonika (unten) in den twinkle-shrinkle-winkle-loop (oben).

This text will be replaced by the flash music player.

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